iPad-Nutzung im medizinischen Bereich

Ob Musik hören, Telefonieren, Fotografieren oder im Internet surfen für nahezu alle Bereiche des täglichen medialen Lebens ist ein Apple gewachsen. Viele von uns nutzen privat ein iPad. Das iPad ist handlich und kommt mit vielen Funktionen. Fast überall auf der Welt können wir damit ganz einfach ins Internet, können unsere Daten von einer Cloud abrufen, mit Freunden skypen, ein Foto aufnehmen und sekundenschnell mit jedem teilen.

Auch im medizinischen Bereich wird das iPad immer beliebter. Es war schließlich nur eine Frage der Zeit, bis das iPad Einzug in deutsche Arztpraxen hält. In einer Umfrage unter 1.207 Ärzten in Deutschland, Frankreich, Spanien, Italien und dem Vereinigten Königreich stellte sich heraus, dass bereits 26 Prozent der Ärzte in Europa ein iPad besitzen und 27 Prozent ihrer Online-Arbeitszeit mit diesen erledigen. 40 Prozent der befragten Ärzte planen die Anschaffung eines iPads. Die Daten stammen bereits aus dem Jahr 2012. Man kann also davon ausgehen, dass sich die Zahlen um einiges vervielfacht haben.

Für fast alle Bedürfnisse gibt es mittlerweile eine App...

 

Für jedes Wehwehchen eine Doktor-App, die uns nicht nur eine Diagnose stellt, sondern auch Abhilfe schafft. Smartphone und iPad geben uns Tipps für unsere Ernährung, Gesundheit und Fitness. Das iPad als mobiler Doktor. Über 15 000 Apps sind derzeit in der Medizin-Rubrik des Apple App Stores verfügbar.

 

Stellt sich die Frage, wofür Ärzte das iPad nutzen. Zum Einen um medizinische Videos anzuschauen und Zeitschriften oder Texte ihres Fachbereiches im Internet zu lesen. Zum Anderen kommt das iPad direkt bei Behandlungen zum Einsatz. Inzwischen gibt es zahlreiche Apps, die zum Beispiel Ultraschallbilder, Blutwerte und vieles mehr anzeigen. Es gibt Applikationen für Patienten, Applikationen für Ärzte und andere medizinische Dienstleister, für Prävention, Diagnostik, Therapie und Nachsorge. Das Angebot reicht von einfachen Apps wie dem Pillenalarm bis hin zu Apps mit komplexen Funktionen wie dem Abruf von Patientendaten bei der Visite am Krankenbett.

 

Der Bedarf an professionellen Anwendungen steigt rapide

 

Mit der med2click-App z.B. kann man Wissen zu über 5000 Krankheitsbildern schnell und einfach abrufen. Die Zusammenfassungen von Krankheitsbildern sind dazu speziell auf die ärztliche Denk- und Arbeitsweise abgestimmt.

 

Apps für das iPad helfen den Kontakt zwischen Arzt und Patient zu verbessern und den Zeitpunkt der ärztlichen Betreuung effizienter zu steuern. Für den Patienten bieten Apps die Möglichkeit einer stärkeren Partizipation und Transparenz hinsichtlich Wissen und Unterstützung. Klar darf da eine App zur iPad-Desinfektion auch nicht fehlen.Man darf gespannt sein, wann das iPad zur Standardausstattung von Ärzten gehört.