Unterschiede zwischen Privater Krankenversicherung und Gesetzlicher Krankenversicherung

• Die Beiträge richten sich bei der Gesetzlichen Krankenversicherung prozentual nach dem Arbeitsentgelt bis zur Beitragsbemessungsgrenze. Bei der Privaten Krankenversicherung wird der Anfangsbeitrag nach Eintrittsalter, Beruf, Gesundheitszustand zu Beginn und dem gewünschten Versicherungsumfang berechnet

• Alleinstehende ohne Vorerkrankungen zahlen bei frühem Eintrittsalter in der Privaten Krankenversicherung in der Regel günstigere Beiträge als in der Gesetzlichen Krankenversicherung

• Familienangehörige der Mitglieder ohne eigenes Einkommen sind in der GKV beitragsfrei mitversichert. Bei der Privaten Krankenversicherung ist für jede versicherte Person ein separater Beitrag nötig

• Die Leistungen der Privaten Krankenversicherung sind im Versicherungsvertrag festgelegt und unterscheiden sich sowohl bei verschiedenen Versicherungsunternehmen bzw. Tarifen, als auch von den gesetzlich festgelegten Leistungen der GKV

• GKV-Versicherte, sind während des Bezugs von Elterngeld und teilweise während der Elternzeit kostenlos krankenversichert, PKV-Versicherte nicht

• Grundsätzlich erhalten PKV-Versicherte kein Krankengeld und keine Zuschüsse bei Kuren. Bei einer stufenweisen Wiedereingliederung zahlt die Gesetzliche Krankenversicherung

• in der Regel Krankengeld weiter; in der Privaten Krankenversicherung wird bei einer Teil-Arbeitsunfähigkeit kein Krankentagegeld gezahlt

• Bei Kosten, die aufgrund eines Unfalls entstehen, leistet die Private Krankenversicherung und fordert ggf. selbst Schadenersatz von der Versicherung des Unfallverschulders. Bei der GKV ist dies nicht der Fall.